Der starke Franken, so kann man in der Handelszeitung und bei TeleBärn erfahren, ist schuld für eine Entlassungswelle bei der Mopac. Das Wäseler-Traditionsunternehmen macht schwere Zeiten durch. Doch was aus der Tabakfabrik damals als Kisten- und Verpackungsfirma lanciert wurde, bleibt weiter am Leben.

Beitrag Handelszeitung vom 25. November 2015

Wegen dem schwachen Exportgeschäft entlässt die Verpackungsfirma 33 Mitarbeiter. Anfang Oktober war noch mit bis zu 80 Entlassungen gerechnet worden.

Die Emmentaler Verpackungsfirma Mopac entlässt 33 Mitarbeiter. Sachwalter Fritz Rothenbühler bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Online-Bericht der «Berner Zeitung».

Zur Begründung verwies er auf den Umsatzrückgang im Exportgeschäft, eine Folge des starken Frankens. Die Mopac brauche faire Mindestpreise, um eine gewisse Marge erzielen zu können. Auf einen ruinösen Preiskampf mit Konkurrenten aus dem Euro-Raum könne sie sich nicht einlassen.

Hauptstandort Wasen betroffen

Das Konsultationsverfahren für eine Massenentlassung war Anfang Oktober eingeleitet worden. Damals stand die Entlassung von bis zu 80 Mitarbeitenden im Raum. Nun trifft es in erster Linie den Hauptstandort Wasen. Die Mopac stellt Plastikverpackungen her und beschäftigt in Wasen und Eriswil gut 200 Angestellte. (Quelle: Handelszeitung vom 25. November 2015)