Barbara Matter gewinnt die 14. Staffel der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche». Für die vielseitige Bäuerin und Kindergärtnerin geht damit ein langgehegter Traum in Erfüllung.

Barbara Matter (41) ist am Freitag im Finale der SRF-Sendung «Landfrauenküche» in Zürich als Siegerin ausgezeichnet worden. Die Emmentalerin überzeugte über die ganze Staffel gesehen ihre sechs Mitstreiterinnen am meisten. «Ich war total überwältigt, es verschlug mir die Sprache», erklärt Matter. «Es war eh schon ‹henneschön›, diese sechs unterschiedlichen Frauen kennenzulernen. Dann noch den Sieg heimzutragen, ist das Tüpfchen auf dem i.» Erster Gratulant war Ehemann Bärnu (36). «Er hatte Tränen in den Augen, das hat mich sehr berührt.» Mit ihrem Sieg geht für die Landfrau ein langgehegter Traum in Erfüllung: «Ich bin seit Beginn der Sendung ein grosser Fan und habe jede einzelne Folge gesehen.»

Der Hof von Familie Matter liegt im idyllischen Rumendingen BE im Emmental. Hier lebt Barbara mit ihrem Mann und den beiden Töchtern Larina (8) und Mia (5). Im Stöckli gleich nebenan wohnt Schwiegervater Ruedi (66), der jeden Tag im Milchwirtschaftsbetrieb mitanpackt. Die Familie hat bis zu 35 Milchkühe und betreibt eine Rinderaufzucht mit rund 100 «Guschti», eigene und solche in Aufzucht.Kindergarten, Theater und Hornussen

An drei Tagen in der Woche fährt die gelernte Kindergärtnerin nach Wasen BE, wo sie eine eigene Klasse unterrichtet: «Mit den Kleinen kreativ zu sein, malen und basteln zu können, ist ein idealer Ausgleich zur Arbeit auf dem Hof.» Alle drei Jahre engagiert sich Matter zudem als Theaterregisseurin in einem Freilichttheater. «Ich liebe es, mit Hilfe der Schauspieler, Musik und Requisiten eine ganz eigene Welt zu kreieren.» Als sportlicher Ausgleich gehen die Matters einmal die Woche ins Hornussen-Training. «Das hält uns als Paar fit», lacht sie.

Auch in ihrer Küche packt die Hobbykäserin gerne selber an und stellt sämtliche Milchprodukte selbst her. Damit überraschte sie denn auch ihre sechs Konkurrentinnen beim entscheidenden Hofbesuch. Neben hausgemachtem Rahm, Quark und Frischkäse verhalf ihr auch der feine Rumendinger Chemibraten zum finalen Erfolg. (Quelle: Blick.ch)